. .

Aktuelles

Basil Kerski, Beiratsvorsitzender der Stiftung Genshagen, mit wichtigem polnischen Preis geehrt

Am 25.10.2018 wurde Basil Kerski, Leiter des Europäischen Solidarność-Zentrum in Danzig, Chefredakteur der deutsch-polnischen Zeitschrift Dialog und Beiratsvorsitzender der Stiftung Genshagen, in Krakau mit dem Polnischen Preis von Sérgio Vieira de Mello - dem Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte (2002-2003) - geehrt.

Deutsch-französische Reflexionsgruppe: Positionspapier Nr. 7, April 2018

Der neue Elysée-Vertrag, der 2018 ausgearbeitet wird, ist Teil eines europäischen und internationalen Kontextes, der sich grundlegend von dem vor 55 Jahren unterscheidet. Sein Abschluss wird nur dann einen Mehrwert für die deutsch-französischen Beziehungen und Europa hervorbringen, wenn er über den alten Vertrag hinausgeht. Im Rahmen ihrer siebten Sitzung hat die Deutsch-französische Reflexionsgruppe hierzu eine Reihe von Vorschlägen entwickelt. Drei Aspekte werden dabei besonders berücksichtigt: eine klar pro-europäische Botschaft, die Stärkung der bilateralen Prozesse sowie Maßnahmen, um die deutsch-französische Zusammenarbeit zu einem Laboratorium der europäischen Integration fortzuentwickeln.

Wie weiter mit dem Weimarer Dreieck?

Für das Forum Dialog der Deutsch-Polnischen Gesellschaft gibt Stephen Bastos eine Einschätzung zum aktuellen Stand und zu den Entwicklungsperspektiven des Weimarer Dreiecks.

Interview mit den Geschäftsführern zum Thema Denkmalschutz

2018 ist Europäisches Kulturerbejahr - ein besonderes Jahr für Denkmalschutz und Denkmalpflege. Auch das Schloss Genshagen ist ein denkmalgeschützter Ort mit einer turbulenten Geschichte. Dazu mehr im Interview mit den Geschäftsführern Dr. Angelika Eder und Dr. Martin Koopmann...

weiter

Nachlese

Spielräume in der Provinz. Mit zeitgenössischer Kunst und kultureller Bildung ländliche Räume gestalten

Rund 100 Künstler, Kulturakteure und -projekte aus ländlichen Räumen des gesamten Bundesgebiets kamen vom 25. bis 27. Oktober 2018 zur Tagung „Spielräume in der Provinz ¬ Mit zeitgenössischer Kunst und Kultureller Bildung ländliche Räume gestalten“ in der Stiftung Genshagen zusammen. Auf der Agenda standen Themen wie Jugendpartizipation, Leerstand, digitaler Wandel, Diversität, Mobilität, Nachhaltigkeit und generationsübergreifendes Engagement. Diese wurden aus der Perspektive der zeitgenössischen Kunst und Kulturellen Bildung behandelt.

Europamobil

Vom 4. bis 29. September war unser Europamobil wieder in Brandenburg auf Tour und hat über 3.000 Schülerinnen und Schüler an 11 Schulen erreicht. Europamobil ist ein Projekt für Schüler und Schülerinnen und Studierende: 20 Studierende aus Ländern der EU besuchen Schulen in einer jährlich wechselnden Region in Europa, um mit den Schülerinnen und Schülern Workshops, Diskussionen und Animationen zu europäischen Themen durchzuführen.

2. Arbeitstagung der KIWit-Denkwerkstatt Kultur+Wirtschaft im Jungen Schauspiel Düsseldorf

Am 29.08.2018 rückte das Junge Schauspiel Düsseldorf in den Fokus der KIWit-Denkwerkstatt. Es ging darum, sich ein genaueres Bild von den Bedürfnissen und Freizeitinteressen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu machen, die als eine der Hauptzielgruppen des Jungen Schauspiels angesehen werden.

Genshagener Sommerschule

Die trilaterale Genshagener Sommerschule 2018, an der 24 Masterstudierende aus Deutschland, Frankreich und Polen teilnahmen, widmete sich den aktuellen Spaltungen innerhalb der Europäischen Union. Dabei wurde auch versucht, Ansätze zur Überwindung dieser Spaltungen aufzuzeigen und mit den Teilnehmenden zu diskutieren.

Vorschau

25 Jahre Stiftung Genshagen

2018 feiert die Stiftung Genshagen ihr 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wollen wir gemeinsam mit Partnern, Förderern und Freunden aus den Ländern des Weimarer Dreiecks sowohl zurück als auch nach vorne blicken: Über das Jahr verteilt entsteht hier eine Sammlung von Genshagener Momenten, die ganz unterschiedliche Aspekte sowohl der Stiftungsarbeit als auch der französischen, polnischen und deutschen Vorstellungen von Europa zeigen.

weiter

Publikationen

Deutsch-französische Reflexionsgruppe:
Positionspapier Nr. 7, April 2018

Der neue Elysée-Vertrag, der 2018 ausgearbeitet wird, ist Teil eines europäischen und internationalen Kontextes, der sich grundlegend von dem vor 55 Jahren unterscheidet. Sein Abschluss wird nur dann einen Mehrwert für die deutsch-französischen Beziehungen und Europa hervorbringen, wenn er über den alten Vertrag hinausgeht. Im Rahmen ihrer siebten Sitzung hat die Deutsch-französische Reflexionsgruppe hierzu eine Reihe von Vorschlägen entwickelt. Drei Aspekte werden dabei besonders berücksichtigt: eine klar pro-europäische Botschaft, die Stärkung der bilateralen Prozesse sowie Maßnahmen, um die deutsch-französische Zusammenarbeit zu einem Laboratorium der europäischen Integration fortzuentwickeln.

weiter

Foto- und Videogalerien

Besuchen Sie unsere Foto- und Videogalerien

 

Ausstellungen

Barbara Cousin, 306.000 Kreuze – Gedenken an 100 Jahre Schlacht um Verdun

Es geschah vor 100 Jahren. 306.000 deutsche und französische Soldaten sind in der Schlacht um Verdun im Jahre 1916 getötet worden oder verschollen; eine der blutigsten Schlachten der Geschichte. Was mir einfällt wenn ich darüber nachdenke, ist die enorme Anzahl Toter, die zu einer fast unüberschaubaren Masse wird. Und gleichzeitig all diese einzelne Leben, hunderttausende Individuen, von denen einige unsere Urgroßeltern waren. Können wir 100 Jahre später noch über jedes einzelne dieser Menschenleben nachdenken, obwohl wir sie nicht kannten? Können wir diese historische Gegebenheit individualisieren? Welche Stellung nimmt das Individuum im kollektiven Gedächtnis ein?

Frank Gaudlitz – Warten auf Europa. Begegnungen an der Donau.

Zwischen 2003 und 2005 reiste der Fotograf Frank Gaudlitz die Donau entlang durch zehn sehr unterschiedliche Staaten, in denen die Situation des neuen Europa für ihn sichtbar wurde. In der Ukraine, Moldawien, Rumänien, Bulgarien, Serbien, Kroatien, Ungarn, Slowakei, Österreich und Deutschland porträtierte er Menschen, vor allem auch in den ländlichen Gebieten, und befragte sie nach ihren Lebensumständen und Zukunftserwartungen. Mehr denn je regen heute die eindrucksvollen Ergebnisse seiner Reise und Begegnungen zum Nachdenken über Europa an: Was ist aus den Hoffnungen und Träumen von damals geworden? Und worauf warten wir noch?

Die Stiftung Genshagen wird gefördert von :
www.kulturstaatsministerin.de http://www.brandenburg.de